Auf den Spuren der Maya durch Yucatan


Uxmal

Inmitten der Puuc- Berge, die dem typischen Architekturstil der Gegend ihren Namen gab, war Uxmal während der späten klassischen Periode (600-900) eine bedeutende Stadt, umgeben von zahlreichen kleinen Ausgrabungsstätten.

Uxmal, das überwiegend im genannten Maya-Puuk-Stil erbaut ist, ist architektonisch eine der geschlossensten und schönsten präkolumbischen Stätte Mexikos.

Cenote ist ein dolinenartiges Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist. Der Begriff stammt von den Maya der Halbinsel Yucatan, und diese betrachteten sie als Eingänge zur Unterwelt und nutzten sie häufig als Opferstätten. Viele Cenotes in Yucatan stehen mit dem vermutlich größten zusammenhängenden Unterwasserhöhlensystem der Erde in Verbindung.

Cenotes rund um Homun

Nun wollten wir es mal genauer wissen was es mit den Cenoten so auf sich hat. In der Gegend um Homun gibt es zahlreiche dieser „Höhlen mit Wasser“ und so beschlossen wir uns einige anzusehen und natürlich versprachen wir uns Abkühlung!!! Wir organisierten uns einen „Tuck-Tuck“ Fahrer, der dann mit uns eine Runde zu 4 Cenoten machte. Es ist schon ein beeindruckendes Erlebnis, wenn man über steile Stufen hinab in dunkle Höhlen klettert und dann bei feucht/kühlen Temperaturen in das glasklare, bis über 15m tiefe Wasser steigt.

Besonders die mystische Atmosphäre die man erlebt, wenn man, begleitet von kleinen schwarzen Fischen, in dem kühlen Wasser schwimmt, ist unbeschreiblich!

Itzamal

Unseren nächsten Halt machten wir in Izamal, wo wir beim Hotel „Hacienda Santo Domingo“, welches einem Österreicher gehört, unser Lager für 3 Nächte aufschlugen. Die Anlage ist traumhaft und wir konnten auch das Pool benützen!!!

Sehenswert ist die Stadt, welche von den Spaniern im Jahre 1540 erobert wurde. Sie errichteten aus den von ihnen zerstörten Pyramiden ihre Sakralbauten. Vom Hauptplatz, deren Häuser vorwiegend gelb gestrichen sind, erhebt sich das Kloster „San Antonio de Padua“. Das riesige Atrium, das von einer Arkade mit 75 Bogen umgeben ist, soll eines des größten Mexikos sein. Die 3 Hauptpyramiden, so weit sie noch vorhanden sind, liegen mitten in der Stadt. Wenn man „Kinichkakmo“ erklimmt, die dem Sonnengott geweiht war, hat man einen wunderbaren Weitblick über die Stadt und deren Umgebung. Wir erkundeten die Stadt mit einem Pferdegespann, was uns das Rumlaufen bei den heißen Temperaturen ersparte.

Chichen Itza

Unser Weg führte uns weiter zu der heiligen Stätte der Maya von Chichen Itza. Eine Fläche von rund 5 Quadratkilometern Urwald musste gerodet werden, um nur einen Teil dieser Ruinen sichtbar zu machen. Sie ist heute eine der größten und am besten restaurierten archäologischen Stätte Mexikos und zudem eines der 7 Weltwunder.

Da Chichen Itza ziemlich zentral in Yukatan liegt, erlebten wir dort mal so richtig den Tourismus von Mexiko!! Schlangen an den Eintrittskassen und durch die ganze Anlage Verkäufer, die versuchen ihre Waren, wie Holzmasken, Schmuck, Keramik, Webereien,…an den Mann/Frau zu bringen, man hat das Gefühl sich auf einem Jahrmarkt zu befinden.

Trotz allem ist diese Maya Stätte sehr imposant und sehenswert. Schade, dass man auf keine Pyramide mehr raufklettern darf, und so keinen Überblick von oben bekommt.

 Valladolid

Ist die zweitgrößte Stadt Yukatans und hat wie so manch andere mexikanische Stadt einen schönen Stadtplatz mit der Kathedrale San Servacio.

Wir verbrachten eine Nacht am Stadtrand bei der Hazienda San Lorenzo mit der wunderschönen Cynote Oxman, in der wir uns wiederum Abkühlung verschaffen konnten.

 

 

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