Durch das Gebirge „Sierra Madre Occidental“ ins Hochland von Mexiko zu den Silberstädten im spanischen Baustil

 

Google Map´s: Mexiko Festland Teil 1

Ab Mazatlan, am Pazifischen Ozean, führt über fast 300km eine gewaltige Gebirgsstraße bis in 2600m Höhe in das Hochland von Mexiko.

Gewaltige Blicke in die Ferne und tiefe Schluchten verschlagen einem regelrecht die Sprache. Die Straße windet sich in engen Kurven bergauf und bergab und auch riesige LKW bewältigen diese Strecke.

An einem östlichen Ausläufer der Sierra Madre beherrscht die Stadt Durango das malerische, fruchtbare Guadianatal. In der Nähe dieser Stadt liegt das Dörfchen Chupadores, wo heute noch die Kulisse einer Westernstadt zu sehen ist.

Weiter östlich von Durango liegt der traumhafte NP Sierra de Organo. Hier kann man bei toller Felskulisse lange Wanderungen unternehmen. Wir verbrachten leider nur eine Nacht in dem Park.

 

Bei Fresnillo, einer weiteren Großstadt, fuhren wir nach Plateros. Dort befindet sich die Kirche „Santuario de Plateros“, welche eine der meistbesuchten Heiligtümer Mexikos besitzt. „El Santo Nino de Atocha“, eine Darstellung des Jesuskindes mit Stab, Korb und Federhut wird hier verehrt. Im Eingangsbereich kann man auf kleinen Retablos seine Wundertaten bestaunen.

 

Zacatecas, umgeben von einer durch Berge unterbrochenen Hochebene war die Stadt jahrhunderte hindurch Zentrum des Silberbergbaues. Die reizvolle Kolonialstadt und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, liegt in einer engen Schlucht, die von den Hügeln La Bufa, Mala Noche und El Padre beherrscht wird. Heute gehört Zacatecas mit seinen hübschen alten Bauten und kopfsteingepflasterten Gassen zu den schönsten Kolonialstädten des Landes.

Guanajuato, die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, ist durch sein malerisches Stadtbild und ein kulturelles Leben zu einem der anziehendsten Reiseziele Mexikos geworden. Die oft bunt bemalten Häuser, die engen Straßen und Gässchen, die kleinen lauschigen Plätze sowie die Bauten aus der Kolonialzeit geben der Stadt ihren eigenen Charme. Die UNESCO hat die Stadt und ihre Silberminen zum Weltkulturerbe erklärt. Guanajuato ist dank der Universität und der Cervantes Festspiele ein Zentrum des Geisteslebens.

San Miguel de Allende, nur ca. 65 km von Guanajuato entfernt ist ebenfalls UNESCO Kulturerbe Stadt und gehört mit seinen Plazas, Kirchen und prachtvolen Häusern zu den schönsten Kollonialstädten des Landes und konnte sich seinen Charakter fast vollständig bewahren.

Hinter den meist recht einfachen Fasaden verbergen sich oftmals besonders hübsche Häuser mit Patios und Gärten. Das reizvolle Stadtbild, die anziehende Umgebung und das angenehme Klima haben San Miguel de Allende zu einem beliebten Ziel von vorübergehenden oder ständig hier lebenden Ausländern gemacht. Dadurch wurde die Stadt ein Zentrum auf dem Gebiet der Malerei, Bildhauerei, Töpferei; Musik, Literatur und des Schauspiels.

San Miguel de Allende

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