Death Valley „Das Tal des Todes“

Unter allen Wüstengebieten trägt dieses Tal den bedrohlichsten Namen, welchen es von frühen Pionieren, die das erbarmungslose Klima auf dem Weg nach Westen nur knapp überlebt haben, bekommen hat.

Die ständig extremen Temperaturen in den Sommermonaten bis 45° (Hitzrekord 56,7°) und der tiefsten Lage, 85 m unter dem Meeresspiegel, macht es zum heißesten Gebiet der westlichen Hemisphäre. Es ist also ratsam den Aufenthalt in diesem Gebiet in die Wintermonate zu verlegen. Für Autohersteller ist es dagegen ein bevorzugtes Testgelände.

Wir hatten bei unserem Aufenthalt zwar auch bis 33° (15° in der Nacht) was wir aber bei den vielfältigen Eindrücken, die das Death Valley zu bieten hat, ganz gut verkraften konnten.

Wir hatten ja nun schon einiges an tollen Landschaften gesehen, aber abermals wurden unsere Vorstellungen übertroffen. Die Gebirgsketten präsentierten sich uns in allen möglichen braun, rot, lila, rosa, rot Färbungen, die sich untereinander vermischen und zum Teil an riesige Schoko/Pistazien/Vanille/Erdbeereisberge erinnern. Aber auch eine Vielzahl an Canyons können erwandert werden. Höhepunkte sind dann natürlich der Salzsee „Badwater“ auf dem man herumlaufen kann und die „Stovepipe Sanddünen“, sowie der „Ubhebe Crater“ im Norden.

So vereinen sich im größten Nationalpark der USA vielfältigste Landschaftsformen, aber auch eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen.

Wir liefen natürlich ein Stück am Salzsee, wanderten im Mosaik Canyon, warfen einen Blick in den Ubhebe Crater und waren bei den Sanddünen.

Am imposantesten erlebten wir aber das Death Valley bei der Fahrt von 40 km über eine Schotterpiste über den Red Pass und durch den Titus Canyon.

Bei dieser Fahrt erreicht man die „Geisterstadt Rhyolite“. Sie bildete Anfang des 20.Jh das Zentrum des sogenannten Bullfrog District, ein Schürfer Camp mit 50 Minen. Wenn man heute durch die „Stadt“ fährt kann man sich kaum vorstellen dass diese damals über 10.000 EW hatte und die drittgrößte Stadt Nevadas war. Heute befindet sich dort das „Goldwell Open Air“ Museum. Man kann im Gelände Ausstellungsstücke verschiedener Künstler bewundern.

Am 3. Tagnahmen wir Abschied vom „Death Valley“. Wir fuhren im Norden bei den Eureke Sanddünen auf der Big Pine Road aus dem Death Valley raus und weiter nach Lone Pine.

 

2 Kommentare zu „Death Valley „Das Tal des Todes““

  1. Hallo ihr zwei Abenteurer.

    Die Fußballspiele werden wieder besser, der Wahlkampf ist vorbei, unser Einsatz wurde leider nicht belohnt, die nächste Regierung wird kernlos bleiben. Die KV Verhandlungen der Metaller stocken mal wieder, die Tage werden kürzer dafür die Nächte länger, logisch eigentlich, also ist alles wie immer. Wäre da nicht die Geburt unseres Enkels Emil. Alles lief glatt und Emil sowie auch seine Eltern erfreuen sich bester Gesundheit. Wie ihr seht gibt es aus der Heimat auch mal was Schönes zu berichten.

    Weiterhin eine tolle Reise, bleibt gesund und unfallfrei, das wünschen euch die frisch gebackenen stolzen Großeltern Maria & Andi.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s