Utah und Arizona „Faszinierende Landschaften“

https://drive.google.com/open?id=1eJSZzEO2EPlekPUsUHuUzH5Z1yM&usp=sharing

Google Map´s : Canyonland NP bis Monument Valley
Nach Arizona, in das Navajo Indian Reservat.

Diese Region wurde Mitte des 16. Jh. von den Navajos, die aus dem Westen Kanadas kamen besiedelt. Als später die Weißen kamen und sie bekämpften, mussten diese bald ihren Wiederstand aufgeben. Pioniere brannten ihre Siedlungen nieder und die Natives wurden nach New Mexiko zwangsübersiedelt. Erst 1868 wurde dem inzwischen stark dezimierten Stamm die Rückkehr in ihr Land ermöglicht. Heute ist dieses Gebiet das größte Native Land in Amerikas, mit ca 300.000 Navajos. Sie verwalten ihr Land eigenständig und betreiben auch die verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie Monument Valley, Antelop Canyon und viele weitere Naturdenkmäler.

Monument Valley/ Navajo Tribal Park

Den Reiz dieser Landschaft machen die aus dem Nichts, senkrecht in die Höhe ragenden Felsblöcke in allen Farben und Gestaltungsformen. Viele kennen drei der berühmten Felsen aus Wild West Filmen oder aus der Werbung. Auf der Höhe auf der heute die Spitzen der Felsgestalten sind befand sich früher eine Flusslose Hochebene. Nachdem Wind und Wetter wieder einmal am Werk waren, legte die Erosion die einzelnen Felsformationen frei. Durch das Eisenoxyd im Gestein brillieren sie in allen möglichen Rottönen.

Der Unterschied zu anderen Park liegt darin, dass es keine Wanderwege gibt. Man kann das Monument Valley auf 4 Rädern oder auf dem Pferderücken erkunden. Die Entscheidung war schnell getroffen: 4 Rädern/„Speed Turtle“!

Leider gab es keinen Sonnenuntergang, da am Abend ein Gewitter aufzog.

Navajo National Monument „Betatakin“

 2 Tage verbrachten wir beim Betatakin Canyon, etwas abseits der Strecke, am Sunset Campground. Dieses Gebiet gehört ebenfalls den Natives „Navajo“. Man kann die Steinhäuser die in Felsüberhänge gebaut sind, aus der Ferne oder mit Führungen besichtigen. Die Wanderung war uns zu lange und so begnügten wir uns mit der Fernsicht und dem Museum, was uns aber auch einen tollen Einblick in die Vergangenheit dieser Menschen ermöglichte.

Unsere Reise sollte uns nun zu einem Höhepunkt, den Antelop Canyon führen. Die Erwartungen waren riesig, wurden aber schnell durch übervolle Parkplätze nach unten korrigiert. Nach 1,5 Stunden Wartezeit durften wir den grandiosen Canyon betreten. Die Eindrücke dieses Naturschauspiel sind kaum zu beschreiben und dann auch leider schwierig zu fotografieren gewesen, wenn man ständig angetrieben wird weiterzulaufen. Täglich werden im 15 Minuten Abstand 2.000 -3.000 Menschen, in 50 Minuten durchgeschleust! Schade – aber trotzdem toll!!!

Unsere Reise führte uns weiter durch Arizona und trafen bei Page wieder auf den Colorado River, wo dieser durch den Glen Canyon Dam aufgestaut wird. Dadurch bildet sich der zweit größte Stausee, der „Lake Powel“. Eine Oase in der Wüste

Bei der „Navajo Bridge“ die eine der wenigen Brücken (7 Übergänge auf 1.207 km) über den Colorado River ist, verlässt man das Navajo Gebiet.

Entlang des Colorado River und San Juan River

So viele Eindrücke mussten erst mal verarbeitet werden und so gönnten wir uns mal eine Auszeit und verbrachten einen Tag am Ufer des Colorado River.

Einen weiteren Tag am Aussichtpunkt des San Juan River im Goosenecks State Park, wo man einen tollen Einblick in die Schlucht des Rivers hat.

In „Bluff Fort Historic Site“ informierten wir uns über das Leben der Menschen die vor über 120 Jahren als Pioniere, das Land der Navajo besiedelten.

Mexican Hat

Liegt am San Juan River, am nordöstlichen Zufahrtsbereich zum Monument Valley. Der Ort hat seinen Namen von einer lustigen Felsformation die an einen Sombrero erinnert.

Arche National Park

Dieser Park ist berühmt für seine einzigartigen, von der Natur geschaffenen Arches/Steinbögen, die sich durch Erosion und Verwitterung ständig verändern. Im Arche NP befindet sich die mit Abstand größte Konzentration dieser Naturwunder mit ca. 2.000 Stück auf 30 Hektar.

Neben den Steinbrücken sind die spitzen und in allen Rottönen leuchtenden Pilzfelsen eine Attraktion des Parks. Ebenso die balancierende Felskugel.

Für uns war dieser Park das nächste große Erlebnis, und mit seinen von der Natur geschaffenen Formationen mit nichts zu vergleichen. Wir erlebten das „North Window“, „South Window“, „Double Arch“ und viele weitere Stationen bei abermals traumhaften Wetter, aber natürlich auch vielen Menschen.

Höhepunkt war für uns aber dann die Wanderung von der Wolfe Ranch, mit einem Abstecher zu den Felsmalereien, zum „Delicate Arch“.

Canyonland National Park

In diesem Park treffen einige Superlative zusammen. Er wirkt auf faszinierende Art schroff und abweisend und ist weniger erschlossen als so manch andere Nationalpark. Dominant sind die Schluchten, die in satten Rottönen bezaubern, allerdings kann der Canyonland NP genauso gut mit Sandsteinformationen und Tafelbergen auftrumpfen, was einen unglaublich tollen Kontrast erzeugt. Die Schluchtenkreationen in diesem Teil Uthas stammen vom Colorado und vom Green River. Die beiden Gewässer haben Millionen von Jahren daran gearbeitet, dieses Schluchtenszenario zu gestalten. Am besten kann man beim Wandern die ganze Schönheit und den Zauber des Ortes erleben.

Der Park ist mit 1.366 Quadratkilometern, für amerikanische Verhältnisse, relativ groß. Er teilt sich in drei komplett verschiedenartige Gebiete. „The Island in the Sky“ ist das Gebiet zwischen Greeen River und Colorado River, „The Needels“ befindet sich südlich des Geen River, und westlich des Green River befindet sich „The Maze“ das Gebiet das kaum erschlossen ist.

Wir erlebten den NP bei herrlichem Wetter von vielen Aussichtpunkten aus aber auch bei kurzen Wanderungen. Den Wunsch den „White Rim“ zu fahren (eine fast 400 Meter tieferliegende Sandpiste) konnten wir uns nicht erfüllen, die Straße ist nur für kleine Allradfahrzeuge geeignet!

Im State Park „Dead Horse“, der nur wenige Kilometer entfern ist, genossen wir den Blick auf den „Dead Horse Overlook“. Hier kann man nur staunen, welche Gewalten über Millionen von Jahren hier tätig waren, um solch grandiose Schluchten zu schaffen.

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