Yellowstone National Park

 

Er liegt in der nordwestlichen Ecke des Bundesstaates Wyoming inmitten der Rocky Mountains und dehnt sich auf einem Hochplateau in über 2.000 Metern Höhe aus. Innerhalb des Parks variieren die Höhenlagen bis über 3.400 Meter hohen Bergen, die die Kulisse malerisch umrahmen. Infolge der Höhenlage, ist das durch die Rocky Mountains geprägte Klima, ein ganz besonderes. In den tiefen Lagen hat es im Sommer gleich mal an die 30° und nachts kann es schnell auch mal minus Grade haben. Am Morgen scheint mal die Sonne und zu Mittag kann es dann heftige Gewitter geben, die aber so schnell vorbei sein können wie sie gekommen sind. Der Yellowston NP ist neben dem Grand Canyon NP der beliebteste NP Nordamerikas und wird jährlich von ca. drei Millionen Menschen besucht.

Er ist der älteste NP der Welt, wurde 1872 gegründet und ist für seine Geysire und blubbernden Schlammlöcher sowie für seine Wildtiere berühmt.

Das insgesamt 9.000 Quadratkilometer große Hochplateau ist vulkanisch. Eine gigantische Magmakammer unterhalb der Oberfläche , die von einer bis zu 16.000° heißen Masse aus der Tiefe gespeist wird, ist verantwortlich für die leuchtend bunte Kulisse mit bizarren Landschaften an der Oberfläche.

Drei geothermische Formen machen den Park berühmt: Geysire bei denen heißes Wasser immer wieder ausgeblasen wird wie „Old Faithful“, „Mud Pots“ kochende Schlammlöcher, und die „Hot Springs“ heiße Quellen bei denen das kochende Wasser kontinuierlich an die Erdoberfläche tritt.

Landschaftlich hat der Yellowston aber auch dichte Nadelwälder, steil aufragende Felsformationen, wilde Flüsse und glasklare Seen sowie unzählige Wasserfälle zu bieten.

Ein Highlight der „Grand Canyon of the Yellowston“ befindet sich im Osten des Parks. Er wurde durch einen Vulkanausbruch vor über 600 000 Jahren gebildet. Kernstück der Schlucht ist der Yellowston River und die Wasserfälle „Upper Falls“ mit 33 m und „Lower Falls“ mit 100 m (doppelt so hoch wie die Niagarafälle).

Nicht zu vergessen die Tierwelt. Im Park trifft man immer wieder auf Bisons und wer genügend Zeit mitbringt kann auch mal einen Grizzly, Schwarzbären, Elk, Wolf, Kojoten, Weißkopfseeadler,… entdecken. Nicht umsonst wird der Park „Amerikas Serengeti“ genannt.

Wir begannen die Erkundungstour des Yellowston NP beim Westeingang (es gibt insgesamt 5 Einfahrtsstraßen). Wir fuhren gleich mal Richtung Süden wo die größte Dichte an Geysiren, Schlammlöchern, und heißen Quellen anzutreffen ist. Bei strahlendem Sonnenschein (und natürlich einer unzähligen Schar an Menschen) konnten wir tolle Eindrücke erleben. Das Farbenspiel, die dampfende, brodelnde Erde und natürlich der Geruch kann mit keinem Foto wiedergegeben werden, man muss es erleben.

Höhepunkte waren aber dann der „Midway Geysir“ in all seiner Farbenpracht und der „Old Faithful“ der ziemlich pünktlich alle 90 Minuten mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontaine ausbricht.

Uns persönlich faszinierte aber dann besonders bei Norris, weiter nördlich, das „Back Basin“ und das „Porcelain Basin“ wo man ebenfalls auf Wanderwegen zwischen den Quellen, Geysieren und Schlammlöchern herumlaufen kann. Es ist eines der vielfältigsten Gebiete und jedes Basin ist für sich ein Erlebnis.

Im Nordwesten wanderten wir beim Ort Mammoth durch das Gebiet mit den heißen Quellen. Das Wasser der Quellen ergießt sich über terrassenförmige Felsen und hat so ein Natur Spektakel gebildet, das in ständiger Veränderung ist.

 

Im Osten durchzieht der Yellowston River den Park, der uns mit seiner imposanten Schlucht über ca. 32 km, und den Wasserfällen einen unvergesslichen Eindruck bescherte.

Der Yellowston Park beeindruckte uns 5 Tage lang, mit Sonne, Regen und Schnee aber besonders durch seine einmaligen Naturspektakel und natürlich auch der Tierwelt.

Wir verliesen den Yellowston National Park durch den Südeingang, wobei man gleich in den Teton National Park gelangt. Dieser ist meist im Schatten des großen Bruders am riesigen SeeYNP.

Er beeindruckt aber mit der „Teton Range“ einer relativ jungen Gebirgskette (ca. 4 Mio. Jahre) der Rocky Mountains, mit einer Länge von ca. 100 km und dem höchsten Berg dem „Teton“ mit 4.199 Metern Höhe.

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Unser Weg führte uns dann durchs Farmland von Wyomimg, Idaho und Utha, am Bear Lake vorbei nach Salt Lake City.

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