Durch die Nationalparks der USA

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 Google Map´s: Vom Olympic Park in den Yellowstone Nationalpark

Wir hatten Kanada, von Victoria (auf Vancouver Island) aus, mit der Fähre nach Port Angeles verlassen. Hier im nordwestlichsten Zipfel der USA befindet sich die Olympic Peninsula mit dem gleichnamigen NP.

Im Zentrum der Olympic Halbinsel befindet sich der „Mount Olympus“ mit 2.432 m Höhe, von dem der Park seinen Namen hat. Der Nationalpark bietet reichlich Abwechslung, da er drei charakteristische Naturgebiete in sich vereinigt: Urwald, wilde Küste und schneebedeckte, alpine Bergwelt.

Wir erlebten die Bergwelt, durch einen gespenstisch-milchigen Dunst, verursacht durch Rauchschwaden von den Feuern in Kanada und Amerika. Bei einer Wanderung am „Hurricane Ridge“ konnten wir aber trotzdem die Flora der subalpinen Gebirgsregion erleben.

Erste Eindrücke vom Regenwald bekamen wir dann bei der Wanderung zum „Madison Fall“, die an der „Lake Crescent“ startet.

An der wilden Küste zeigte sich der NP von seiner abwechslungsreichen Seite. Zuerst mit Nebel und einer Sicht, kaum über 50m am Rialto Beach und am nächsten Tag mit Sonne und herrlichen Ausblicken am Ruby Beach. Es war für uns aber ein tolles Erlebnis, als aus dem Nebel nach 3 Stunden die ersten Sea Stacks auftauchten und wir zum „Hole in the Wall“ laufen konnten.

Bei dieser Wanderung am Strand entlang präsentierte sich uns dann die „wilde Küste“. Schwemmholz soweit der Blick reicht, mit Bäumen die einige Meter Umfang haben, Kiesstrand und meterhohe Wellen. Die Wanderungen sind von den Gezeiten abhängig und nur bei Ebbe möglich.

Im „Hoh Rain Forest“ wanderten wir durch den Regenwald mit seinen Hunderte von Jahren alten Bäumen. Hier ist der Niederschlag bis zu 5-mal höher als bei uns, daher wachsen auch die Bäume wie Tannen, Zedern, Hemlocktannen und Sitkafichten viel schneller. Diese Feuchtigkeit bewirkt, dass alles mit Moosen und Farnen überwuchert wird.

Unsere Reise führte uns dann weiter, die Küste entlang und über Aberdeen an Seattle vorbei. Wir hatten aber keine Lust auf eine Großstadt und so fuhren wir weiter die Kanadische Grenze entlang.

Durch den North Cascades NP

Der NP hat den Beinamen „North American Alp“ und ist der am wenigsten besuchte Park Amerikas, weshalb er auch kaum erschlossen ist. Man durchfährt ihn am North Cascade Hwy und hat tolle Ausblicke auf Berge, Gletscher und die 3 Stauseen George Lake, Diabolo Lake und Ross Lake die die Großstadt Seattle mit Elektrizität versorgen.

Die Reiseroute führte uns weiter an der Kanadischen Grenze, durch Wälder über Pässe und durch Westernstädtchen wie Winthrop. Wir durchquerten riesige Flächen von Farmland bis wir ab der Großstadt Spokane auf die Schnellstraße abbogen.

Nach einem weiteren Tag durch Idaho und Montana, wo wir durch Wälder und ausgetrocknetes Farmland fuhren, dass nur dort grünes Weideland zeigt, wo mit riesigen Bewässerungsanlagen beregnet wird, erreichten wir den Bundesstaat Wyoming und die Grenze zum Yellowston NP.

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