Nach 100 Tagen und gefahrenen 22 500 km…………….

 

……………………..  machen wir uns auf den Weg nach Vancouver und Vancouver Island unserer letzten Station in Kanada. Die Fahrt führt uns entlang eines riesigen Brandgebietes, so groß wie Frankreich. Die Brände wüten dort bereits seit ca. 6 Wochen und es ist kein Ende in Sicht. Wir sehen Gott sei Dank nur gebietsweise den Smog, erleben aber welch Dürre in diesem Gebiet von Britisch Columbia herrscht. Es hat seit 3 Monaten nicht geregnet, was in dieser Region aber nichts ungewöhnliches ist. Unsere Route durch Britisch Columbia führt uns am Trans Canadia Hwy von Golden nach Salmon Arm, am riesigen Shuswap Lake, und weiter nach Kamloops. Das Gebiet ist ein riesiges Farmland mit ausgedörrten Feldern und dazwischen saftig grünen Oasen, die natürlich nur durch Bewässerung entstehen.

Wir verliesen dann den Hwy 1 und fuhren auf der 99 durch den Marble Canyon Park, und ein Stück den gigantischen Fraser River Canyon entlang.

Unsere Route führte uns dann in die Olympiastadt Whistler wo 2010 die Winterspiele abgehalten wurden. Die Innenstadt ist sehr schön angelegt mit vielen Parks, Geschäften, Restaurants,….und natürlich vielen Touristen.

Wir fuhren dann auf direktem Weg weiter bis Vancouver.

Vancouver die Bunte Stadt am Pazifik

Für viele ist die Metropole mit mehr als 2 Mio. Menschen, das ist rund die Hälfte der Gesamtbevölkerung Britisch Columbias, die schönste Stadt an der Westküste Nordamerikas. Die 1,5 Mio. Chinesen in der Stadt waren einst Geldbringer für das eher arme Vancouver.  Heute sind die Preise von Immobilien so hoch, dass sich viele keine Wohnung mehr leisten können.

Florierende Einkaufsstraßen, eine kulinarische Vielfalt von Weltrang, die lebendige Kulturszene und die bezaubernde Lage zwischen Meer und Bergen machen Vancouver zu einem Reiseziel ersten Ranges.

Wir erkundeten das Zentrum der Stadt einen Tag lang per Bus und einem ausgiebigen Fußmarsch.

Dabei streiften wir die Stadtteile Chinatown und Gastown und mischten uns unter die Touristen am Coal Harbour (Jachthafen) und am Canada Place wo das Olympische Feuer steht.

Vancouver ist eine durchaus grüne Stadt mit vielen kleine Parkanlagen. Der größte über 400 ha großen Stanley Park, einst Jagd-und Lebensraum der Squamisch Indianer. Das grüne Herz,  nur wenige Minuten vom geschäftigen Treiben entfernt, durchfuhren wir mit dem Bus und liefen dann noch durch die Hälfe des Parks zu Fuß die lange Uferstraße entlang. Von hier aus bieten sich immer wieder tolle Ausblicke über den Jachthafen mit der Skyline der Stadt. Am Prockton Point stehen farbenprächtig bemalte Totempfähle. Wir überquerten an der Spitze der Halbinsel auf der Lions Gate Bridge das Meer.

Bei 33° reichte uns ein Tag in der Großstadt.

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