Unterwegs in Britisch Columbia

https://drive.google.com/open?id=1syzd5OtBpY4U0fMgFBMkrkmFGVc&usp=sharing

Google Map`s Von Whitehorse zum Mt. Robson 

Am Cassiar Hwy fahren wir von Watsen Lake bis Kitwanga.

In „Jade City“ kann man Produkte aus Jade und anderen Halbedelsteinen bewundern. Die Steine werden dort noch heute in einer Mine abgebaut und man kann zusehen wie aus „unansehnlichen“ Steinen, nach dem richtigen Schliff, toll glänzende Kunstwerke entstehen.

Leider machte dann das Schönwetter mal Pause und so erlebten wir Stewart und Hyder bei ziemlich feuchtem Wetter nur einen Tag lang.

Durch das nicht so ansprechende Wetter kam dann auch mal die Kultur auf das Programm.

Kurz vor Kitwanga besuchten wir die Indianersiedlung Gitanyow, das für die weltweit größte Sammlung von Totempfählen bekannt ist. Jeder Klan/Familie besitzt solch einen Totempfahl und die Schnitzereien darauf erzählen die Familiengeschichten.

Gitwangoh ist bekannt durch seine Holzkirche mit Glockenturm.

Weiter ging`s dann am Yellowhead Hwy bis New Hazelton, wo wir die einspurige Haywilget Bridge überquerten.

In Old Hazelton besuchten wir das „Ksan Indian Village“, ein rekonstruiertes indianisches Dorf mit 7 typischen Plankenhäusern der Ksan. Es gibt die Adler, Frosch, Wolf und Feuerkraut Klans und jede dieser Familien hat ein Haus in dem bis zu 60 Menschen lebten. Weiters gibt es auch für Feste und Feiern, was ihnen sehr wichtig ist/war eigene Häuser (fotografieren war nicht erlaubt).

Wir konnten uns bei einer Führung durch 3 solcher Häuser ein recht gutes Bild vom Leben der Ksan machen. Sie leben von der Natur, den Zederbäumen und vom Jagen, verwerten alles und nehmen nur das was sie benötigen.

In Moricetown, im Canyon des Bulkley River konnten wir den Lachszug durch die Stromschnellen beobachten. Es ist erstaunlich wieviel Kraft die Lachse aufbringen um das Hindernis zu überspringen.

„Twinn Falls“ bei Smithers

Rund um Smithers gibt es sehr viel Farmland. Für Lachsfischer ist hier in den Sommermonaten Hochsaison. Fischer aus Aller Welt kommen hier her – auch aus Ernsthofen.

Fort St. James

Einen weiteren kulturellen Abstecher machten wir nach Fort St. James. Lange bevor die Weißen in dieses Gebiet kamen hatten die Nak`azdli hier ihre Heimat. Dieser Stamm gehört zur Dakelh- oder Carrier-Nation. Seine Angehörigen ernährten sich vorwiegend vom Lachsfang, der ihnen das Überleben im langen Winter ermöglicht. Auf ihrem Territorium baute Simon Fraser 1806 den ersten Handelsposten. Da dieses Gebiet reich an Pelztieren war wurde es schnell zum wichtigsten Handelsplatz für die Dakelh.

Der Handelsposten wurde originalgetreu wieder errichtet und ist eine nationale Gedenkstätte Kanadas. Bei einer Besichtigung kann man sich ein gutes Bild vom damaligen Leben machen.

Noch heute leben die Dakelh und andere Bewohner in dieser Region vom Jagen, Fischen und sammeln von Beeren um sich in den langen Wintermonaten ernähren zu können.

Beeindruckend war für uns der Ancient Forest. Man kann auf Holzstegen über 3 km weit durch einen Regenwald mit riesigen Zederbäumen laufen. Die Bäume haben teilweise ein Alter von 1000- 2000 Jahren. Der dickste hat einen Durchmesser von 5 m. Die Zeder hat ein sehr weiches Holz und ist für die Natives sehr wichtig. Sie stellen daraus alle möglichen Alltagsgegenstände her.

Im Mt. Robson NP

Das Wetter wurde wieder etwas besser und so beschlossen wir im Mt. Robson NP eine Wanderung durch den Regenwald am Robson River entlang zu machen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man die Kinney Lace in der sich die umliegenden Berge im smaragdgrünen Wasser spiegeln. Leider zeigte sich uns der Mt. Robson, mit 3954 m der höchste Berg der Kanadischen Rocky Mountens, nicht ganz. Übrigens gelang die Erstbesteigung des Berges dem Niederösterreicher Robert Kain im Jahre 1913.

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