Von „Watson Lake“ in die Goldgräberstadt „Dawson City“

https://drive.google.com/open?id=1BrS6tvTU0YACRGHENhdwVvsU-dk&usp=sharing

Google Map Watson Lake nach Dawson City

Am Campell HYW

Viele tolle Eindrücke und totale Abgeschiedenheit von der Zivilisation erlebten wir am 650 km langen Robert Campell HYW, der fast vollständig auf Schotterstraßen bewältigt werden muss.

Auf der Strecke liegen die beiden Dörfer Ross River und Faro. In den in heute stillgelegten Mienen wurde Blei und Zink abgebaut. Die wenigen übriggebliebenen Einwohner von ca. 350 versuchen heute mit Touristischen Angeboten zu überleben.

Traumhafte Übernachtungsmöglichkeit fanden wir am „Frances Lake“. Entspannung und Ruhe pur. Das Abendessen wurde am Lagerfeuer zubereitet, ein leckerer selbst gefangener Hecht.

Am Morgen begrüßte uns ein Weißkopfseeadler auf dem Baum vor unserem Auto.

Abstecher über die Frenchman Tatchun Roud

Zurück am Klondike HYW mit Blick auf den Yukon „Five Finger Rapids“.

Die Stromschnellen waren ein gefährlicher Ort während des Goldrausches und zu den Zeiten, als Flussreisen an der Tagesordnung standen.

Blick auf Pelly Crossing/ Pelly River

Silver Trail 100 km

2 tolle Nächte verbrachten wir am „Five Mile Lake“

Yokon-12

Die Fahrt am Siver Trail von „Mayo“ bis zur kleinen Siedlung „Keno City“ und rauf zum Gipfel des Kino Hill 1949 m mit einer 360° Panoramarundsicht und zurück auf der Duncan Creek Roud, war ziemlich abenteuerlich.

An der Strecke wird heute noch in den privaten Silbermienen gearbeitet.

Keno City mit 25 EW (im Winter 12) vermittelt ein künstlerisches Flair mit Ideenreichtum. Ein ganz aus Bierflaschen gebautes Haus zeigt wie Leergut verwertet werden kann. Im Museum erfährt man aus der Ära des Silber- und Blei-Erz- Bergbaus.

Mayo einst ein Handelsposten für Pelzhändler heute mit ca. 350 EW Servicezentrum für die Mineralexploration der Umgebung.

In diesem Jahr wurde das 150. Jubiläum des „Canada Day“ am 1. Juli gefeiert. Es waren alle 350 Menschen auf den Straßen unterwegs.

Dawson City

Liegt am Zusammenfluss von Klondike River und Yukon River und wurde bekannt durch die riesigen Goldfunde. 1897 lebten 5000 Menschen in der Stadt und als der Hauptstrom 1898 der Goldsucher eintraf, wuchs die Bevölkerung auf 30 000. Mitte des 19. Jh. zogen die Goldgräber weiter nach Alaska, in der Stadt wuchs das Unkraut so hoch wie die verfallenen Gebäude.

Erst durch den Tourismus ist die Stadt in den letzten Jahren wieder gewachsen. Das Ambiente längst vergangener Zeiten ist heute noch zu spüren. Im Saloon „Diamond Toth Gerti“ wird gepokert und auf der Bühne schwingen die Cancan – Girls ihre Beine. Hier feierten wir mit unseren Bekannten aus Wien und Deutschland, Agnes 60. Geburtstag.

Dawson City ist auch der Ausgangspunkt zum  Damster HWY nach Inuvik und nach Chicken in Alaska. Es ist die letzte Servicestation und die Preise sind sehr hoch. Die verrückte Stadt am Yukon River beherbergt sehr viele Aussteiger, die Arbeitslosigkeit fördert den Alkohol und Drogen-Konsum.

Besuch der Gold Dredge Nr.4

Einer der zwei dutzend Schaufelbagger die das Gebiet um Dwason City bearbeitete und 1959 die Arbeit endgültig einstellte. Zuvor hatte sie 1913 -1919 eine Mengen Gold geschürft. 800 Feinunzen Gold war die größte Ausbeute pro Tag. Von 1941 bis 1959bearbeitete sie den Boden des Bonaza Creek Tals, wo sie heute zu besichtigen ist.

Nach einem gescheiterten Versuch Gold zu waschen machten wir uns auf den Weg nach Inuvik.

Ein Gedanke zu „Von „Watson Lake“ in die Goldgräberstadt „Dawson City““

  1. Hallo ihr zwei Abenteurer.
    Die Bilder und Berichte sind echt faszinierend. Toll das wir so ein wenig an eurem Abenteuer teilhaben können. Bleibt gesund und viel Spaß bei eurem nächsten Reiseabschnitt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Fotos.
    Viele liebe Grüße aus Herzograd
    Maria & Andi

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